Inkonsistenz bei Regeln und Grenzen
Inkonsistenz bei Regeln und Grenzen in der Erziehung
Eines der größten Probleme in der heutigen Erziehung ist definitiv die Inkonsistenz bei Regeln und Grenzen. Viele Eltern kennen das wahrscheinlich - man setzt eine Regel auf und hält sich dann selbst nicht daran oder ändert sie je nach Stimmung. Das ist wirklich eine Stolperfalle die man unbedingt vermeiden sollte.
Wenn Kinder heute etwas dürfen und morgen nicht, dann werden sie total verwirrt. Sie wissen einfach nicht mehr woran sie sind und das macht sie unsicher. Zum Beispiel wenn das Kind heute länger fernsehen darf weil man selbst müde ist, aber am nächsten Tag gibt es Ärger für die gleiche Sache. Solche Widersprüche verstehen Kinder nicht richtig und sie lernen dadurch auch nicht was wirklich wichtig ist.
Besonders schwierig wird es wenn Mama und Papa unterschiedliche Regeln haben. Das eine Elternteil erlaubt etwas und das andere verbietet es. Kinder sind schlau und merken das natürlich sofort. Sie fangen dann an die Eltern gegeneinander auszuspielen was zu noch mehr Problemen führt.
Auch die eigene Tagesverfassung spielt oft eine rolle. Wenn man gestresst ist von der Arbeit reagiert man anders als wenn man entspannt ist. Aber für das Kind sollte eine Regel eine Regel bleiben, egal wie der Tag war. Das ist natürlich nicht immer einfach umzusetzen im Alltag.
Ein weiteres Problem ist dass manche Eltern zu viele Regeln aufstellen die sie garnicht alle durchsetzen können. Dann werden manche Regeln ignoriert und andere nicht, das schafft wieder Inkonsistenz. Besser ist es weniger Regeln zu haben aber diese dann auch wirklich konsequent durchzuziehen.
Kinder brauchen klare Strukturen und Verlässlichkeit um sich sicher zu fühlen. Wenn die Grenzen ständig wechseln kann das zu Verhaltensproblemen führen. Die Kinder testen dann immer wieder aus wo die Grenzen heute gerade liegen und das ist anstrengend für alle Beteiligten.
Man sollte sich also gut überlegen welche Regeln wirklich wichtig sind und diese dann auch durchhalten. Auch wenn es mal schwer fällt. Natürlich muss man nicht starr sein und kann in besonderen Situationen Ausnahmen machen, aber das sollte dann auch als Ausnahme kommuniziert werden.
Konsistenz gibt Kindern Sicherheit und hilft ihnen zu verstehen was von ihnen erwartet wird. Es lohnt sich also wirklich an dieser Stolperfalle zu arbeiten auch wenn es Geduld und Durchhaltevermögen braucht.

Übermäßiges Vergleichen mit anderen Kindern
Übermäßiges Vergleichen mit anderen Kindern
Als Eltern kennen wir das alle irgendwie. Man steht auf dem Spielplatz oder beim Elternabend und hört wie andere Eltern erzählen was ihre Kinder schon alles können. Dann fängt man automatisch an zu vergleichen und fragt sich ob das eigene Kind vielleicht hinterher hinkt. Das ist eine richtige Stolperfalle in der Erziehung die man unbedingt vermeiden sollte.
Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und das ist auch völlig normal so. Der eine kann schon mit einem Jahr laufen der andere lässt sich damit noch ein paar Monate mehr Zeit. Manche Kinder sprechen früh andere sind dafür motorisch weiter entwickelt. Wenn wir unsere Kinder ständig mit anderen vergleichen setzen wir sie unter einen enormen Druck den sie garnicht verstehen können.
Besonders schlimm wird es wenn wir die Vergleiche auch noch laut aussprechen. Sätze wie Schau mal die Lisa kann das schon viel besser als du oder Warum kannst du nicht so ordentlich sein wie dein Bruder können das Selbstwertgefühl eines Kindes richtig beschädigen. Kinder spüren ganz genau wenn sie mit anderen verglichen werden und fühlen sich dann oft nicht gut genug.
Stattdessen sollten wir unsere Kinder mit sich selbst vergleichen. Hat es Fortschritte gemacht im Vergleich zu letztem Monat oder letztem Jahr? Das ist viel wichtiger als ob es genauso gut ist wie das Nachbarskind. Jedes Kind hat seine eigenen Stärken und Schwächen und die sollten wir anerkennen und fördern.
Auch in der Schule später ist dieser Vergleichsdruck oft ein großes Problem. Nicht jedes Kind kann in allem Einser haben und das muss es auch nicht. Viel wichtiger ist es das die Kinder lernen ihr Bestes zu geben und stolz auf ihre eigenen Leistungen zu sein egal wie die anderen abschneiden.
Wenn wir aufhören unsere Kinder ständig zu vergleichen geben wir ihnen die Freiheit sich in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln und ihr volles Potential zu entfalten.

Fehlende emotionale Präsenz trotz körperlicher Anwesenheit
Fehlende emotionale Präsenz trotz körperlicher Anwesenheit in der Erziehung
Viele Eltern glauben das sie genug für ihre Kinder da sind, nur weil sie physisch anwesend sind. Aber das ist ein großer Irrtum der häufig vorkommt. Man kann im selben Raum wie sein Kind sein und trotzdem komplett abwesend wirken. Das passiert heutzutage leider immer öfter.
Ein klassisches Beispiel ist wenn Eltern zuhause sind aber ständig am Handy hängen oder vor dem Fernseher sitzen. Das Kind erzählt etwas von seinem Tag in der Schule und die Mutter oder der Vater nickt nur ab und zu, ohne wirklich zuzuhören. Kinder merken sowas sofort, auch wenn sie es vielleicht nicht in Worte fassen können.
Diese emotionale Abwesenheit kann richtig schädlich sein für die Entwicklung. Kinder brauchen nicht nur jemanden der ihnen Essen macht und sie ins Bett bringt. Sie brauchen echte Aufmerksamkeit, jemanden der ihnen in die Augen schaut wenn sie sprechen, der nachfragt und Interesse zeigt an dem was sie bewegt.
Oft sind Eltern einfach zu erschöpft von der Arbeit oder haben selber emotionale Probleme. Das ist verständlich aber trotzdem problematisch. Wenn ein Kind immer wieder die Erfahrung macht das seine Gefühle und Gedanken nicht wichtig genug sind um wirkliche Aufmerksamkeit zu bekommen, dann leidet das Selbstwertgefühl darunter.
Es geht nicht darum das man als Eltern perfekt sein muss oder 24 Stunden am Tag hundertprozentig präsent. Aber man sollte sich bewusst machen wann man wirklich da ist und wann man nur körperlich anwesend ist. Manchmal ist es besser zu sagen ich brauch jetzt kurz Zeit für mich, als so zu tun als würde man zuhören obwohl die Gedanken ganz woanders sind.
Kinder brauchen Qualitätszeit nicht nur Quantität. Lieber eine halbe Stunde am Tag wo man wirklich zusammen ist, spielt, redet oder einfach nur kuschelt, als den ganzen Tag nebeneinander her zu leben ohne echten Kontakt.

Zu hohe oder unrealistische Erwartungen
Zu hohe oder unrealistische Erwartungen in der Erziehung
Viele Eltern machen den Fehler, dass sie viel zu hohe Erwartungen an ihre Kinder haben. Das ist eine der größten Stolperfallen in der Erziehung überhaupt. Man möchte natürlich nur das Beste für sein Kind, aber manchmal übertreibt man es einfach.
Ich kenne das auch von mir selber. Man sieht andere Kinder die schon mit drei Jahren perfekt sprechen oder mit vier schon lesen können und denkt sich dann, mein Kind müsste das doch auch können. Fortgeschrittene Strategien für herausfordernde Phasen . Aber jedes Kind entwickelt sich anders und in seinem eigenen Tempo. Das vergisst man leider oft.
Besonders schlimm wird es wenn Eltern ihre eigenen unerfüllten Träume auf die Kinder projezieren. Der Vater der früher gerne Profifußballer geworden wäre schleppt seinen Sohn zu jedem Training, obwohl der vielleicht lieber malen würde. Oder die Mutter die immer Ärztin werden wollte erwartet von ihrer Tochter Bestnoten in allen Fächern.
Diese unrealistischen Erwartungen setzen Kinder enorm unter Druck. Sie haben ständig das Gefühl nicht gut genug zu sein, egal wie sehr sie sich anstrengen. Das kann zu Versagensängsten führen oder dazu dass Kinder irgendwann komplett die Motivation verlieren.
Außerdem zerstört es oft die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Statt Unterstützung und Liebe spüren die Kinder nur Enttäuschung wenn sie die hohen Erwartungen nicht erfüllen können. Manche Kinder entwickeln dadurch auch ein sehr niedriges Selbstwertgefühl.
Es ist viel besser wenn man sein Kind so akzeptiert wie es ist mit allen Stärken und Schwächen. Man sollte es fördern aber nicht überfordern. Realistische Ziele setzen die das Kind auch erreichen kann. Dann entwickelt sich das Kind viel gesünder und ist am Ende auch glücklicher. Das sollte doch eigentlich das wichtigste Ziel in der Erziehung sein.
Mangelnde Kommunikation auf Augenhöhe
Mangelnde Kommunikation auf Augenhöhe in der Erziehung

Eine der häufigsten Stolperfallen, die Eltern in der Erziehung ihrer Kinder begegnen, ist die fehlende Kommunikation auf Augenhöhe. Viele Erwachsene denken gar nicht darüber nach, wie sie mit ihren Kindern sprechen und vergessen dabei oft, dass auch die Kleinsten ernst genommen werden möchten.
Wenn wir ehrlich sind, erwischen wir uns doch alle manchmal dabei wie wir von oben herab mit unseren Kindern reden.
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Kinder spüren sehr genau ob man sie ernst nimmt oder nur so tut. Wenn ein Fünfjähriger von seinem Tag im Kindergarten erzählen möchte und die Mutter nur mit halbem Ohr zuhört während sie am Handy tippt, dann lernt das Kind das seine Gedanken und Gefühle nicht wichtig sind. Das kann langfristig zu Problemen führen, weil Kinder sich dann irgendwann gar nicht mehr mitteilen wollen.
Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet nicht das Eltern ihre Autorität aufgeben müssen. Es geht vielmehr darum, dem Kind zu zeigen das man seine Meinung respektiert, auch wenn man am Ende eine andere Entscheidung trifft. Man kann einem Kind erklären warum bestimmte Regeln existieren, anstatt einfach zu sagen weil ich es sage.
Ein weiteres Problem ist wenn Eltern ihre Kinder ständig unterbrechen oder deren Gefühle klein reden. Sätze wie Stell dich nicht so an oder Das ist doch nicht schlimm vermitteln dem Kind das seine Emotionen falsch oder übertrieben sind. Dabei sind Gefühle niemals falsch, auch wenn sie uns Erwachsenen manchmal übertrieben vorkommen mögen.
Es ist wichtig sich bewusst zu machen das Kommunikation keine Einbahnstraße ist. Kinder haben das Recht gehört zu werden, genauso wie Erwachsene auch. Wenn wir lernen wirklich zuzuhören und unsere Kinder als eigenständige Personen mit eigenen Gedanken wahrzunehmen, dann legen wir den Grundstein für ein vertrauensvolles Verhältnis das ein Leben lang halten kann.
Strafen statt Konsequenzen und Lösungen
Strafen statt Konsequenzen und Lösungen – Eine große Stolperfalle in der Erziehung
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In der heutigen Zeit stehen viele Eltern vor der Herausforderung ihre Kinder richtig zu erziehen. Eine der größten Stolperfallen dabei ist es, zu schnell zu Strafen zu greifen anstatt nach sinnvollen Konsequenzen und Lösungen zu suchen. Aber was ist eigentlich der Unterschied und warum ist das so wichtig?
Viele Eltern kennen die Situation wenn das Kind etwas falsch gemacht hat reagiert man oft aus dem Affekt heraus. Das Handy wird weggenommen, Fernsehverbot wird verhängt oder das Kind muss in sein Zimmer. Diese Strafen haben aber meistens gar nichts mit dem eigentlichen Fehlverhalten zu tun. Wenn ein Kind zum Beispiel sein Zimmer nicht aufräumt und dann kein Fernsehen schauen darf wo ist da der logische Zusammenhang?
Das Problem bei Strafen ist das sie oft willkürlich wirken und keine Lerneffekt haben. Das Kind versteht nicht warum genau diese Konsequenz folgt und lernt nicht wie es das Problem hätte besser lösen können. Außerdem entstehen durch Strafen oft Machtkämpfe zwischen Eltern und Kindern die die Beziehung belasten können.
Konsequenzen hingegen sollten immer einen logischen Bezug zum Verhalten haben. Wenn das Kind sein Spielzeug nicht wegräumt dann wird das Spielzeug eben für eine gewisse Zeit weggepackt. Wenn es beim Essen herumtrödelt und zu spät kommt dann ist das Essen halt kalt geworden. Solche natürlichen Konsequenzen helfen Kindern zu verstehen das ihr Handeln Folgen hat.
Noch besser ist es aber gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Anstatt nur zu bestrafen oder Konsequenzen folgen zu lassen kann man mit dem Kind sprechen und überlegen wie man das Problem in Zukunft vermeiden kann. Vielleicht braucht das Kind einen Wecker um pünktlich zu sein oder eine Checkliste für seine Aufgaben. Dieser Ansatz stärkt die Problemlösungsfähigkeiten des Kindes und zeigt ihm das man gemeinsam Lösungen finden kann.
Natürlich ist es nicht immer einfach in stressigen Situationen ruhig zu bleiben und nach Lösungen zu suchen. Manchmal rutscht einem doch eine Strafe heraus die man später bereut. Das ist menschlich und passiert allen Eltern mal. Wichtig ist aber das man grundsätzlich versucht diesen Weg zu gehen und sich immer wieder bewusst macht das Kinder durch Strafen nicht wirklich lernen.
Die Erziehung ohne ständige Strafen erfordert mehr Geduld und Kreativität von den Eltern. Man muss sich mehr Gedanken machen und kann nicht einfach schnell eine Strafe aussprechen. Aber langfristig zahlt sich dieser Aufwand aus denn Kinder die lernen Probleme zu lösen und die Konsequenzen ihres Handelns verstehen werden zu selbstständigeren und verantwortungsvolleren Menschen.
Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse als Eltern
Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse als Eltern
Viele Eltern kennen das Problem nur zu gut. Man stellt die Kinder immer an erste Stelle und vergisst dabei komplett auf sich selbst zu achten. Kurzfristige Termine – weil kleine Krisen keinen Kalender führen. Das eigene Wohlbefinden wird hinten angestellt, weil man denkt das gehört sich so als gute Mutter oder guter Vater. Aber genau das ist eine der größten Stolperfallen in der Erziehung.
Wenn man ehrlich ist, merkt man oft erst viel zu spät dass man total ausgebrannt ist. Man funktioniert nur noch, hat keine Energie mehr und wird schnell gereizt. Kinderpsychologe München Sorgentelefon Ein Trauma verändert – aber es muss nicht das Ende der Geschichte sein. In Bogenhausen zuhause – unsere Kinderpsychologen sind ganz in der Nähe. Die Kinder bekommen dann genau das ab was man eigentlich vermeiden wollte - einen gestressten, ungeduldigen Elternteil. Dabei wollte man doch nur alles richtig machen und für die Kinder da sein.
Das Problem ist das viele Eltern ein schlechtes Gewissen haben wenn sie mal an sich denken. Eine Stunde Sport, ein Treffen mit Freunden oder einfach nur in Ruhe ein Buch lesen - das kommt vielen schon wie Egoismus vor. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Nur wenn es einem selbst gut geht kann man auch ein guter Elternteil sein.
Kinder spüren ganz genau wenn die Eltern unglücklich oder überfordert sind. Sie lernen auch durch Beobachtung. Wenn sie sehen dass Mama oder Papa nie Zeit für sich nehmen, denken sie das ist normal. Später machen sie es dann genauso und vernachlässigen ihre eigenen Bedürfnisse auch.
Es ist wichtig zu verstehen dass Selbstfürsorge keine Egoismus ist sondern Notwendigkeit. Man muss seinen eigenen Akku aufladen können um für die Familie da zu sein. Das kann ganz unterschiedlich aussehen - für den einen ist es Sport, für den anderen ein Hobby oder einfach mal ausschlafen. Jeder muss für sich rausfinden was einem gut tut.
Natürlich ist es nicht immer einfach Zeit für sich zu finden, besonders wenn die Kinder noch klein sind. Aber auch kleine Auszeiten helfen schon. Vielleicht kann der Partner mal übernehmen oder die Großeltern einspringen. Manchmal reicht auch schon eine halbe Stunde am Tag die man nur für sich hat.
Am Ende profitieren alle davon wenn die Eltern auf sich achten. Die Kinder haben ausgeglichenere Eltern und lernen gleichzeitig dass es wichtig ist auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Das ist eine wertvolle Lektion fürs Leben.
Fehlende Anerkennung und positives Feedback
Fehlende Anerkennung und positives Feedback - Eine unterschätzte Stolperfalle
Viele Eltern machen sich im Alltag kaum Gedanken darüber, wie wichtig Anerkennung und positives Feedback für ihre Kinder eigentlich ist. Man ist oft so beschäftigt mit Arbeit, Haushalt und den ganzen anderen Verpflichtungen, dass man vergisst seinen Kindern auch mal zu sagen wenn sie etwas gut gemacht haben. Das ist aber ein großer Fehler in der Erziehung.
Kinder brauchen Bestätigung und Lob um ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Wenn sie immer nur hören was sie falsch machen oder was sie besser machen sollen, dann fühlen sie sich irgendwann nicht mehr gut genug. Sie denken dann das sie sowieso nichts richtig machen können und verlieren die Motivation sich anzustrengen.
Besonders schlimm ist es wenn Eltern die Leistungen ihrer Kinder als selbstverständlich ansehen. Gute Noten in der Schule werden nicht gelobt, weil man ja erwartet das die Kinder lernen. Wenn das Kind im Haushalt hilft wird das nicht erwähnt, weil es ja zur Familie gehört. Aber bei Fehlern gibt es sofort Kritik. Das führt zu einer sehr unausgeglichenen Wahrnehmung beim Kind.
Manche Eltern denken auch das zu viel Lob die Kinder verwöhnt oder das sie dann eingebildet werden. Das stimmt aber nicht wenn man richtig lobt. Es geht nicht darum für jede Kleinigkeit übertriebenes Lob zu verteilen sondern echte Anerkennung zu zeigen wenn das Kind sich bemüht hat oder etwas geschafft hat.
Ein Kind das keine Anerkennung bekommt sucht sich diese oft woanders. Das kann zu Problemen führen weil sie dann vielleicht versuchen durch falsches Verhalten Aufmerksamkeit zu bekommen. Oder sie werden später im Leben sehr abhängig von der Meinung anderer Menschen weil sie nie gelernt haben sich selbst wertzuschätzen.
Dabei ist es gar nicht so schwer seinen Kindern positives Feedback zu geben. Ein einfaches Das hast du toll gemacht oder Ich bin stolz auf dich kann schon viel bewirken. Wichtig ist das man konkret sagt was gut war, nicht nur allgemein lobt. Und man sollte auch die Anstrengung loben nicht nur das Ergebnis.
Fehlende Anerkennung ist wirklich eine Stolperfalle die man unbedingt vermeiden sollte in der Erziehung. Kinder brauchen das Gefühl gesehen und wertgeschätzt zu werden um sich gut zu entwickeln.