Definition und Merkmale von Hochbegabung im Kindesalter
Definition und Merkmale von Hochbegabung im Kindesalter
Hochbegabung bei Kindern ist ein Thema das in der Kinderpsychologie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Aber was genau bedeutet es eigentlich wenn ein Kind als hochbegabt bezeichnet wird? Die Definition ist nicht so einfach wie man vielleicht denken könnte.
In der Psychologie spricht man meistens von Hochbegabung wenn ein Kind einen Intelligenzquotienten von über 130 hat. Das betrifft ungefähr zwei bis drei Prozent aller Kinder. Aber IQ-Tests alleine reichen nicht aus um Hochbegabung wirklich zu erfassen, weil es auch noch andere wichtige Aspekte gibt die eine Rolle spielen.
Hochbegabte Kinder zeigen oft schon sehr früh besondere Merkmale. Wenn Gefühle Achterbahn fahren, helfen wir beim Einsteigen – und sicherem Ausstieg. Viele von ihnen lernen zum Beispiel früher sprechen als andere Kinder und haben einen sehr großen Wortschatz. Sie stellen unglaublich viele Fragen und wollen alles ganz genau wissen. Manchmal können sie ihre Eltern mit ihrer Neugier richtig erschöpfen weil sie einfach nicht aufhören zu fragen.
Ein weiteres typisches Merkmal ist das schnelle Erfassen von neuen Informationen. Hochbegabte Kinder brauchen oft nur wenige Wiederholungen um etwas zu verstehen und zu behalten. Sie können sich sehr gut konzentrieren wenn sie ein Thema interessiert, manchmal sogar stundenlang. Allerdings kann es auch sein das sie sich bei Dingen die sie langweilig finden überhaupt nicht konzentrieren können.
Viele hochbegabte Kinder haben auch ein sehr gutes Gedächtnis. Sie erinnern sich an Details die andere längst vergessen haben. Manche können sich zum Beispiel noch genau an Ereignisse erinnern die passiert sind als sie zwei oder drei Jahre alt waren.
Interessant ist auch dass hochbegabte Kinder oft sehr sensibel sind.
Wenn Gefühle Achterbahn fahren, helfen wir beim Einsteigen – und sicherem Ausstieg.
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Ein Problem ist allerdings dass Hochbegabung nicht immer sofort erkannt wird. Manche hochbegabte Kinder fallen in der Schule gar nicht besonders auf weil sie unterfordert sind und dann ihre Fähigkeiten verstecken. Andere entwickeln Verhaltensauffälligkeiten weil sie sich langweilen oder nicht richtig gefordert werden.
Es ist wichtig zu verstehen das Hochbegabung nicht automatisch bedeutet dass ein Kind in allen Bereichen gleich gut ist. Manche Kinder sind zum Beispiel mathematisch hochbegabt aber haben Schwierigkeiten im sprachlichen Bereich. Man spricht dann von Teilbegabungen.
Zusammenfassend kann man sagen dass Hochbegabung ein komplexes Phänomen ist das nicht nur durch einen hohen IQ definiert wird. Es spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle wie zum Beispiel Kreativität, Motivation und soziale Fähigkeiten. Für Eltern und Lehrer ist es wichtig diese Kinder zu erkennen und richtig zu fördern damit sie ihr Potential auch wirklich entfalten können.

Psychologische Besonderheiten hochbegabter Kinder
Psychologische Besonderheiten hochbegabter Kinder
Hochbegabte Kinder unterscheiden sich in vielen psychologischen Aspekten von gleichaltrigen Kindern mit durchschnittlicher Intelligenz. Diese Unterschiede zeigen sich nicht nur in kognitiven Fähigkeiten, sondern auch in emotionalen und sozialen Bereichen, was oft zu besonderen Herausforderungen führt.
Ein wichtiges Merkmal hochbegabter Kinder ist ihre außergewöhnliche Auffassungsgabe und die Fähigkeit komplexe Zusammenhänge schnell zu verstehen. Sie stellen oft tiefgründige Fragen die weit über das hinausgehen was in ihrem Alter normalerweise erwartet wird. Diese intellektuelle Neugier kann aber auch zu Problemen führen, wenn die Umgebung nicht angemessen darauf reagieren kann oder die Kinder sich unverstanden fühlen.
Emotional zeigen hochbegabte Kinder häufig eine erhöhte Sensibilität. Sie nehmen Stimmungen und zwischenmenschliche Spannungen intensiver wahr als andere Kinder.
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Ein weiteres psychologisches Phänomen ist die asynchrone Entwicklung. Das bedeutet dass die intellektuelle Entwicklung oft nicht im Einklang mit der emotionalen oder sozialen Reife steht. Ein sechsjähriges Kind kann beispielsweise auf dem Niveau eines Zehnjährigen denken, hat aber trotzdem die emotionalen Bedürfnisse eines Sechsjährigen. Diese Diskrepanz führt häufig zu inneren Konflikten und kann das Selbstbild beeinträchtigen.
Sozial haben hochbegabte Kinder oft Schwierigkeiten Anschluss zu finden. Ihre Interessen unterscheiden sich häufig von denen gleichaltriger Kinder und sie suchen eher den Kontakt zu älteren Kindern oder Erwachsenen. Das kann zu Isolation und Einsamkeitsgefühlen führen, besonders wenn sie ihre Fähigkeiten verbergen um dazuzugehören.
Perfektionismus ist ein weiteres häufiges Merkmal. Viele hochbegabte Kinder stellen extrem hohe Ansprüche an sich selbst und reagieren mit Frustration wenn sie diese nicht erfüllen können. Dies kann zu Versagensängsten führen und paradoxerweise dazu das sie Herausforderungen vermeiden um keine Fehler zu machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen dass Hochbegabung nicht nur ein Geschenk sondern auch eine besondere Herausforderung darstellt. Die psychologischen Besonderheiten dieser Kinder erfordern ein tiefes Verständnis und eine angepasste Förderung um ihre Potenziale zu entfalten und gleichzeitig ihr emotionales Wohlbefinden zu sichern.

Früherkennung und Diagnostik von Hochbegabung
Früherkennung und Diagnostik von Hochbegabung
Die Früherkennung und Diagnostik von Hochbegabung bei Kindern ist ein wichtiges Thema in der Kinderpsychologie, das in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Viele Eltern und Lehrer fragen sich, wie man hochbegabte Kinder möglichst früh erkennen kann und welche Methoden dafür am besten geeignet sind.
Hochbegabung wird meistens definiert als eine intellektuelle Fähigkeit, die deutlich über dem Durchschnitt liegt. In der Regel spricht man von Hochbegabung wenn ein Kind einen Intelligenzquotienten von über 130 hat. Kinderpsychologie: 6 Warnsignale, die Eltern kennen müssen . Aber die Diagnostik ist nicht so einfach wie nur ein IQ-Test durchzuführen. Es gibt viele verschiedene Aspekte die berücksichtigt werden müssen.
Die Früherkennung ist besonders wichtig, weil hochbegabte Kinder oft besondere Bedürfnisse haben. Wenn diese Kinder nicht richtig gefördert werden, können sie Probleme in der Schule bekommen oder sich langweilen. Manche entwickeln sogar Verhaltensauffälligkeiten weil sie unterfordert sind. Deshalb ist es wichtig das man Hochbegabung so früh wie möglich erkennt.
Es gibt verschiedene Anzeichen die auf eine Hochbegabung hindeuten können. Zum Beispiel lernen manche Kinder sehr früh sprechen oder lesen. Sie stellen oft komplexe Fragen und haben ein außergewöhnliches Gedächtnis. Auch eine hohe Kreativität und schnelle Auffassungsgabe können Hinweise sein. Allerdings sind diese Merkmale nicht bei allen hochbegabten Kindern gleich ausgeprägt.
Bei der Diagnostik werden verschiedene Verfahren eingesetzt. Neben standardisierten Intelligenztests wie dem WISC oder dem K-ABC werden auch Beobachtungen im Alltag durchgeführt.
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Ein Problem bei der Früherkennung ist dass Hochbegabung manchmal mit anderen Besonderheiten verwechselt werden kann. Manche Kinder zeigen ähnliche Verhaltensweisen wie hochbegabte Kinder, haben aber andere Ursachen dafür. Auch können hochbegabte Kinder zusätzlich andere Diagnosen haben wie ADHS oder Autismus, was die Diagnostik erschwert.
Die Diagnostik von Hochbegabung ist also ein komplexer Prozess der viel Fachwissen erfordert. Es reicht nicht aus nur einen Test durchzuführen. Vielmehr muss man das Kind in seiner Gesamtheit betrachten und verschiedene Informationsquellen nutzen. Nur so kann man sicherstellen dass hochbegabte Kinder die Unterstützung bekommen die sie brauchen um ihr Potential zu entfalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen das die Früherkennung und Diagnostik von Hochbegabung eine wichtige Aufgabe der Kinderpsychologie ist. Sie hilft dabei hochbegabte Kinder rechtzeitig zu identifizieren und entsprechend zu fördern, damit sie sich optimal entwickeln können.

Emotionale und soziale Entwicklung hochbegabter Kinder
Emotionale und soziale Entwicklung hochbegabter Kinder
Die emotionale und soziale Entwicklung von hochbegabten Kindern ist ein Thema, dass in der Kinderpsychologie immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Viele Leute denken dass hochbegabte Kinder automatisch auch in allen anderen Bereichen besser entwickelt sind, aber das stimmt nicht unbedingt.
Hochbegabte Kinder haben oft besondere Herausforderungen in ihrer emotionalen Entwicklung. Sie denken und fühlen häufig intensiver als gleichaltrige Kinder und das kann zu Problemen führen. Zum Beispiel verstehen sie manchmal schon komplexe moralische Fragen oder gesellschaftliche Probleme, aber emotional sind sie noch nicht reif genug um damit umzugehen. Diese Diskrepanz zwischen kognitiver und emotionaler Reife nennt man auch asynchrone Entwicklung.
In sozialen Situationen haben hochbegabte Kinder manchmal Schwierigkeiten. Sie finden nicht immer Gleichgesinnte in ihrem Alter, weil ihre Interessen oft ganz anders sind. Während andere Kinder vielleicht über Computerspiele reden wollen, interessieren sich hochbegabte Kinder vielleicht für Astronomie oder komplizierte historische Zusammenhänge. Das kann zu Einsamkeit führen und manche Kinder ziehen sich dann zurück.
Andererseits gibt es auch hochbegabte Kinder die sehr gut sozial integriert sind. Es kommt stark auf die individuelle Persönlichkeit an und auch darauf wie das Umfeld mit der Hochbegabung umgeht. Wenn Eltern und Lehrer das Kind gut unterstützen und es lernt seine Fähigkeiten als normal zu akzeptieren, entwickelt sich das Kind meist gesund.
Ein wichtiger Punkt ist auch das Perfektionismus bei hochbegabten Kindern häufiger vorkommt. Sie stellen an sich selbst sehr hohe Ansprüche und sind dann frustriert wenn sie diese nicht erfüllen können. Das kann zu Ängsten und Selbstzweifeln führen obwohl sie objektiv gesehen sehr fähig sind.
Die Forschung zeigt dass hochbegabte Kinder nicht automatisch psychische Probleme haben, aber sie brauchen manchmal besondere Unterstützung in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung. Es ist wichtig dass Eltern, Lehrer und Psychologen zusammenarbeiten um diese Kinder optimal zu fördern und ihnen zu helfen ein gesundes Selbstbild zu entwickeln.
Herausforderungen im familiären Umfeld
Herausforderungen im familiären Umfeld bei hochbegabten Kindern

Die Erziehung von hochbegabten Kindern stellt Familien vor besondere Herausforderungen, die oft unterschätzt werden.
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Ein großes Problem ist oft das die Geschwisterkinder sich benachteiligt fühlen können. Wenn ein Kind in der Familie besondere Förderung braucht und viel Aufmerksamkeit bekommt, kann das zu Eifersucht führen. Die Eltern müssen dann einen schwierigen Balanceakt schaffen zwischen den Bedürfnissen aller Kinder. Das ist nicht immer einfach und führt manchmal zu Konflikten in der Familie.
Auch die Erwartungshaltung der Eltern kann problematisch sein. Manche Eltern setzen ihre hochbegabten Kinder unter enormen Druck weil sie denken das Kind müsste in allen Bereichen herausragend sein. Andere Eltern wiederum ignorieren die Hochbegabung komplett und behandeln das Kind wie alle anderen, was auch nicht richtig ist weil das Kind dann unterfordert bleibt.
Ein weiteres Problem sind die sozialen Schwierigkeiten die hochbegabte Kinder oft haben. Sie finden schwer Anschluss zu gleichaltrigen und fühlen sich unverstanden. Die Familie muss dann eine besondere Stütze sein, was emotional sehr anstrengend sein kann. Besonders wenn das Kind in der Schule gemobbt wird oder keine Freunde findet, leiden die Eltern mit.
Finanzielle Belastungen kommen auch dazu. Spezielle Förderprogramme, Privatschulen oder zusätzliche Kurse kosten viel Geld was sich nicht jede Familie leisten kann. Das führt manchmal zu Schuldgefühlen bei den Eltern wenn sie ihrem Kind nicht alles bieten können was es bräuchte.
Die Kommunikation innerhalb der Familie ist auch oft schwierig. Hochbegabte Kinder denken anders und stellen komplexe Fragen, auf die Eltern nicht immer Antworten haben. Sie hinterfragen Regeln und Autoritäten was zu Diskussionen führt die nervenaufreibend sein können.
Zusammenfassend kann man sagen das Familien mit hochbegabten Kindern vor vielfältigen Herausforderungen stehen. Sie brauchen oft professionelle Unterstützung und Beratung um diese Situation gut zu meistern. Wichtig ist das die ganze Familie als System gesehen wird und nicht nur das hochbegabte Kind im Mittelpunkt steht.
Förderkonzepte und pädagogische Ansätze
Förderkonzepte und pädagogische Ansätze in der Kinderpsychologie bei Hochbegabung
Wenn man sich mit hochbegabten Kindern beschäftigt, merkt man schnell dass es nicht reicht einfach nur zu wissen das ein Kind intelligent ist. Die Förderung von hochbegabten Kindern braucht spezielle Konzepte und Ansätze die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Ein wichtiger Aspekt ist die Akzeleration, also die Beschleunigung des Lernprozesses. Hochbegabte Kinder langweilen sich oft im normalen Unterricht weil sie den Stoff schon verstanden haben bevor die anderen Kinder überhaupt angefangen haben. Deshalb kann es sinnvoll sein solche Kinder eine Klasse überspringen zu lassen oder ihnen zusätzliche anspruchsvollere Aufgaben zu geben. Allerdings muss man dabei aufpassen dass die soziale Entwicklung nicht zu kurz kommt, denn ein hochbegabtes Kind ist ja trotzdem noch ein Kind.
Das Enrichment-Modell ist ein anderer wichtiger Ansatz. Hier geht es darum den Unterricht zu bereichern und zu vertiefen ohne das Kind aus seiner Altersgruppe zu nehmen. Die Kinder bekommen zusätzliche Projekte oder können an speziellen Programmen teilnehmen die ihre Interessen fördern. Das hat den Vorteil das sie mit gleichaltrigen zusammenbleiben können aber trotzdem gefordert werden.
In der Praxis haben sich auch Pull-Out Programme bewährt. Dabei werden hochbegabte Kinder für bestimmte Stunden aus dem regulären Unterricht genommen und in kleinen Gruppen gefördert. Sie können dort an Projekten arbeiten die sie wirklich interessieren und sich mit anderen hochbegabten Kindern austauschen was oft sehr wichtig für sie ist.
Ein großes Problem ist aber das viele Lehrer nicht ausreichend geschult sind um Hochbegabung zu erkennen und richtig damit umzugehen. Manchmal werden hochbegabte Kinder sogar als verhaltensauffällig eingestuft weil sie sich im Unterricht langweilen und dann stören. Deshalb ist die Fortbildung von Lehrern ein ganz zentraler Punkt.
Auch die Elternarbeit spielt eine wichtige Rolle. Eltern von hochbegabten Kindern sind oft unsicher wie sie ihr Kind am besten unterstützen können ohne es zu überfordern. Sie brauchen Beratung und Unterstützung um einen guten Weg zu finden.
Man darf nicht vergessen dass Hochbegabung nicht automatisch bedeutet das alles einfach ist. Viele hochbegabte Kinder haben auch Probleme, zum Beispiel im sozialen Bereich oder mit Perfektionismus. Deshalb sollten Förderkonzepte immer ganzheitlich sein und nicht nur die kognitive Entwicklung im Blick haben.
Zusammenfassend kann man sagen das es verschiedene pädagogische Ansätze gibt die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Am wichtigsten ist es das man jedes Kind individuell betrachtet und ein passendes Konzept entwickelt. Hochbegabung ist eine Chance aber sie bringt auch Herausforderungen mit sich die man ernst nehmen muss.
Underachievement: Wenn Potenzial nicht ausgeschöpft wird
Underachievement - Wenn Potenzial nicht ausgeschöpft wird
In der Kinderpsychologie ist das Thema Hochbegabung und Underachievement ein sehr wichtiges und manchmal auch kompliziertes Gebiet. Viele Eltern und Lehrer denken dass hochbegabte Kinder automatisch gute Noten bekommen und in der Schule erfolgreich sind aber das ist leider nicht immer der Fall.
Underachievement bedeutet das ein Kind oder Jugendlicher seine Fähigkeiten nicht richtig nutzt und schlechtere Leistungen zeigt als es eigentlich könnte. Bei hochbegabten Kindern ist dieses Phänomen besonders häufig zu beobachten, was auf den ersten Blick paradox erscheint. Warum sollte ein intelligentes Kind schlechte Noten haben?
Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft langweilen sich hochbegabte Kinder im Unterricht weil der Stoff zu einfach ist oder zu langsam vermittelt wird. Sie schalten dann ab und verlieren die Motivation. Manche Kinder wollen auch nicht auffallen und passen sich bewusst an ihre Mitschüler an um nicht als Streber zu gelten. Besonders bei Mädchen kann man das beobachten die ihre Intelligenz verstecken um sozial akzeptiert zu werden.
Ein weiterer Grund kann sein das hochbegabte Kinder nie gelernt haben richtig zu lernen. Weil ihnen in den ersten Schuljahren alles leicht gefallen ist haben sie keine Lernstrategien entwickelt. Wenn dann der Stoff schwieriger wird sind sie überfordert und wissen nicht wie sie damit umgehen sollen.
Auch emotionale Faktoren spielen eine große Rolle. Hochbegabte Kinder haben oft ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und reagieren sensibel auf Kritik. Wenn sie das Gefühl haben das der Lehrer sie nicht versteht oder das Schulsystem nicht zu ihnen passt können sie die Motivation komplett verlieren.
Für Eltern und Pädagogen ist es wichtig Underachievement früh zu erkennen. Typische Anzeichen sind das das Kind viel Wissen zeigt aber schlechte Noten schreibt, das es keine Hausaufgaben macht oder das es sich im Unterricht nicht beteiligt obwohl es die Antworten weiß.
Die Lösung liegt oft in einer individuellen Förderung. Das kann bedeuten das Kind zu fordern durch anspruchsvollere Aufgaben oder auch durch Überspringen einer Klasse. Wichtig ist aber auch die emotionale Unterstützung und das Gespräch mit dem Kind um die wirklichen Ursachen zu verstehen.
Zusammenfassend kann man sagen das Hochbegabung nicht automatisch zu Erfolg führt. Underachievement ist ein ernstes Problem das sowohl das Kind als auch die Familie belasten kann. Nur durch Verständnis und gezielte Unterstützung kann man hochbegabten Kindern helfen ihr Potenzial zu entfalten.
Langfristige Entwicklungsperspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten
Langfristige Entwicklungsperspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten bei hochbegabten Kindern
Wenn es um hochbegabte Kinder geht, denken viele Leute erstmal nur an die schulischen Leistungen und die besonderen Fähigkeiten die diese Kinder mitbringen. Aber eigentlich ist es viel wichtiger sich zu überlegen, wie sich diese Kinder langfristig entwickeln können und welche Unterstützung sie wirklich brauchen um ihr Potenzial auszuschöpfen.
Die langfristigen Entwicklungsperspektiven von hochbegabten Kindern sind nicht automatisch positiv, nur weil sie einen hohen IQ haben. Tatsächlich zeigen viele Studien das hochbegabte Kinder oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Sie fühlen sich manchmal unverstanden von gleichaltrigen Kindern, langweilen sich im normalen Unterricht oder entwickeln sogar psychische Probleme wenn ihre Bedürfnisse nicht erkannt werden.
Für eine positive Entwicklung brauchen diese Kinder verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten. Erstmal ist es wichtig dass Eltern und Lehrer die Hochbegabung überhaupt erkennen. Das ist garnicht so einfach, weil manche hochbegabte Kinder ihre Fähigkeiten verstecken um nicht aufzufallen. Andere wiederum zeigen Verhaltensauffälligkeiten die dann falsch interpretiert werden können.
In der Schule gibt es verschiedene Ansätze zur Förderung. Manche Schulen bieten spezielle Klassen oder Enrichment-Programme an wo die Kinder zusätzliche Herausforderungen bekommen. Auch das Überspringen von Klassen kann eine Option sein, allerdings muss man dabei beachten das die soziale und emotionale Entwicklung genauso wichtig ist wie die kognitive.
Die emotionale Unterstützung spielt eine riesen Rolle für die langfristige Entwicklung. Hochbegabte Kinder haben oft eine hohe Sensibilität und nehmen Dinge intensiver war als andere. Sie machen sich früh Gedanken über komplexe Themen wie Gerechtigkeit, Tod oder philosophische Fragen. Hier brauchen sie Erwachsene die diese Gedanken ernst nehmen und mit ihnen darüber sprechen können.
Außerdem sollte man nicht vergessen dass jedes hochbegabte Kind individuell ist. Manche sind in allen Bereichen begabt, andere nur in bestimmten wie Mathematik oder Sprachen. Die Unterstützung muss also immer auf das einzelne Kind zugeschnitten sein. Was für ein Kind funktioniert kann für ein anderes völlig unpassend sein.
Langfristig gesehen ist es das Ziel dass hochbegabte Kinder zu zufriedenen Erwachsenen werden die ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen können. Dafür brauchen sie nicht nur intellektuelle Förderung sondern auch die Möglichkeit soziale Kompetenzen zu entwickeln, Freundschaften zu schließen und ihre Interessen zu verfolgen.
Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schulen und eventuell auch Psychologen ist dabei essentiell. Regelmäßige Gespräche und Anpassungen der Fördermaßnahmen helfen dabei auf die sich ändernden Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Auch der Austausch mit anderen Familien von hochbegabten Kindern kann sehr hilfreich sein.
Abschließend kann man sagen dass die Unterstützung hochbegabter Kinder eine langfristige Aufgabe ist die viel Aufmerksamkeit und Flexibilität erfordert. Es geht nicht nur darum die kognitiven Fähigkeiten zu fördern, sondern das ganze Kind in seiner Entwicklung zu begleiten und ihm zu helfen einen Platz in der Gesellschaft zu finden wo es sich wohlfühlt.