Warum ein starkes Selbstwertgefühl für Kinder so wichtig ist
Warum ein starkes Selbstwertgefühl für Kinder so wichtig ist
Das Selbstwertgefühl von Kindern ist ein Thema, über das viele Eltern sich Gedanken machen sollten. Es bildet sozusagen das Fundament für die gesamte Entwicklung eines Kindes und beeinflusst praktisch alle Bereiche des Lebens.
Kinder mit einem gesunden Selbstwertgefühl trauen sich einfach mehr zu. Kinderpsychologe München ADHS Test Sie probieren neue Dinge aus, haben weniger Angst vor Fehlern und gehen offener auf andere Menschen zu. Das ist besonders wichtig in der Schule, wo Kinder ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Wenn ein Kind an sich glaubt, fällt es ihm leichter Probleme zu lösen und auch mal Rückschläge wegzustecken.
Ein schwaches Selbstwertgefühl dagegen kann richtig problematisch werden. Solche Kinder ziehen sich oft zurück, vermeiden Herausforderungen und haben Schwierigkeiten Freundschaften aufzubauen. Sie denken schnell das sie nichts können oder das andere besser sind als sie. Diese negativen Gedanken können sich dann wie ein roter Faden durch ihr ganzes Leben ziehen.
Besonders in der heutigen Zeit wo Kinder ständig Vergleichen ausgesetzt sind durch soziale Medien und den Leistungsdruck in der Schule, ist ein stabiles Selbstwertgefühl extrem wichtig.
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Die gute Nachricht ist aber das Eltern sehr viel tun können um das Selbstwertgefühl ihrer Kinder zu stärken. Schon kleine Dinge im Alltag machen einen großen Unterschied. Zum Beispiel wenn man Kinder für ihre Anstrengungen lobt und nicht nur für Ergebnisse. Oder wenn man ihnen zeigt das Fehler machen völlig normal ist und zum Lernen dazugehört.
Auch das Gefühl von Zugehörigkeit spielt eine riesige Rolle. Kinder die sich in ihrer Familie angenommen und geliebt fühlen entwickeln automatisch ein besseres Selbstwertgefühl. Sie brauchen das Gefühl das sie wichtig sind und das ihre Meinung zählt, auch wenn sie noch klein sind.
Letztendlich ist das Selbstwertgefühl wie ein innerer Schutzschild der Kinder durchs Leben begleitet. Es hilft ihnen schwierige Situationen zu meistern, gesunde Beziehungen aufzubauen und ihre Ziele zu verfolgen. Deswegen sollten alle Eltern diesem Thema genug Aufmerksamkeit schenken und aktiv daran arbeiten das Selbstwertgefühl ihrer Kinder zu fördern.
Die Grundlagen der Kinderpsychologie: Wie Selbstwert entsteht
Die Grundlagen der Kinderpsychologie: Wie Selbstwert entsteht

Das Selbstwertgefühl von Kindern ist ein komplexes Thema, das viele Eltern beschäftigt. Aber wie genau entsteht eigentlich der Selbstwert bei unseren Kleinen und was können wir als Erwachsene dazu beitragen?
Schon in den ersten Lebensjahren beginnt sich das Selbstwertgefühl zu entwickeln. Babys und Kleinkinder nehmen sehr genau wahr wie ihre Bezugspersonen auf sie reagieren. Wenn ein Kind weint und die Mutter oder der Vater kommt schnell und tröstet es, lernt das Kind: Ich bin wichtig, meine Bedürfnisse werden ernst genommen. Diese frühen Erfahrungen bilden sozusagen das Fundament für späteren Selbstwert.
In der Kinderpsychologie geht man davon aus, dass Kinder ihren Wert zunächst durch die Augen der anderen sehen. Ein Kind das immer wieder hört Du schaffst das nicht oder Du bist zu klein dafür wird mit der Zeit glauben, dass es tatsächlich unfähig ist. Umgekehrt entwickeln Kinder die ermutigt werden und deren Anstrengungen anerkannt werden ein gesundes Selbstbewusstsein.
Interessant ist auch dass nicht nur Lob wichtig ist, sondern vor allem wie gelobt wird. Wenn man ein Kind ständig nur für Ergebnisse lobt Du bist so schlau kann das problematisch sein. Besser ist es den Prozess zu würdigen: Ich sehe wie sehr du dich angestrengt hast oder Du hast nicht aufgegeben, das finde ich toll. So lernen Kinder das Anstrengung sich lohnt und sie nicht perfekt sein müssen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit für Kinder eigene Entscheidungen zu treffen. Schon kleine Kinder können wählen welches T-Shirt sie anziehen wollen oder ob sie lieber Apfel oder Banane möchten. Diese kleinen Entscheidungen geben ihnen das Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit was essentiell für den Selbstwert ist.
Fehler machen dürfen ist ebenfalls zentral. Wenn Kinder spüren das Fehler etwas schlimmes sind werden sie unsicher und trauen sich weniger zu. Eine Atmosphäre in der Fehler als Lernchancen gesehen werden hilft Kindern sich auszuprobieren und dadurch zu wachsen.
Die Kinderpsychologie zeigt uns auch dass Vergleiche mit anderen Kindern sehr schädlich sein können. Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und hat seine eigenen Stärken. Wenn Eltern ihr Kind ständig mit dem Nachbarskind oder Geschwistern vergleichen untergräbt das den Selbstwert massiv.
Zusammenfassend lässt sich sagen das Selbstwert entsteht durch liebevolle Beziehungen, durch das Gefühl gesehen und akzeptiert zu werden und durch Erfahrungen von Selbstwirksamkeit. Es ist ein Prozess der Jahre dauert und bei dem wir als Erwachsene eine wichtige Rolle spielen auch wenn wir nicht perfekt sein müssen.
Lob richtig einsetzen: Quality statt Quantity
Lob richtig einsetzen: Quality statt Quantity für ein starkes Selbstwertgefühl bei Kindern

Viele Eltern denken, dass sie ihre Kinder so oft wie möglich loben sollten um deren Selbstwertgefühl zu stärken. Aber in der Kinderpsychologie weiß man heute das es nicht auf die Menge ankommt, sondern auf die Qualität des Lobes. Zu viel Lob kann sogar kontraproduktiv sein und dazu führen dass Kinder unsicher werden oder nur noch für Anerkennung arbeiten.
Wenn wir unsere Kinder ständig loben für jede Kleinigkeit, verliert das Lob seine Bedeutung. Ein Super gemacht! für alles was das Kind tut wird irgendwann zur leeren Phrase. Die Kinder merken das und nehmen es nicht mehr ernst. Außerdem können sie dadurch abhängig werden von ständiger Bestätigung von außen, anstatt ein inneres Selbstvertrauen zu entwickeln.
Besser ist es, gezielt und authentisch zu loben. Statt zu sagen Du bist so schlau! sollte man besser konkrete Anstrengungen anerkennen: Ich habe gesehen wie du dir bei den Hausaufgaben richtig Mühe gegeben hast, auch wenn es schwierig war. So lernt das Kind das Anstrengung wichtig ist, nicht nur Talent.
Auch sollte man den Prozess loben statt nur das Ergebnis. Wenn ein Kind ein Bild malt, kann man sagen: Ich sehe du hast dir viele Gedanken über die Farben gemacht anstatt nur Schönes Bild!. Das zeigt dem Kind dass man wirklich hinschaut und sich interessiert.
Manchmal ist es auch besser, einfach nur zu beschreiben was man sieht, ohne zu bewerten. Du hast dein Zimmer aufgeräumt kann mehr bewirken als ein überschwängliches Toll gemacht!. Das Kind kann dann selbst stolz auf sich sein, ohne von außen abhängig zu sein.
Wichtig ist auch das man ehrlich bleibt. Kinder spüren genau wenn Lob nicht echt gemeint ist. Falsches oder übertriebenes Lob kann das Vertrauen beschädigen und macht Kinder eher unsicher.
Zusammenfassend kann man sagen: Weniger ist oft mehr beim Loben. Qualität geht vor Quantität. Wenn wir unsere Kinder gezielt, konkret und ehrlich loben für ihre Anstrengungen und ihren Prozess, helfen wir ihnen ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen das von innen kommt und nicht von ständiger Bestätigung von außen abhängt.
Die Macht der positiven Verstärkung im Alltag
Die Macht der positiven Verstärkung im Alltag

Jeder der Kinder hat oder mit Kindern arbeitet kennt das Problem - wie kann man das Selbstwertgefühl von Kindern stärken ohne dabei zu übertreiben oder unehrlich zu sein. Die positive Verstärkung ist hier ein mächtiges Werkzeug aus der Kinderpsychologie das wirklich funktioniert wenn man es richtig anwendet.
Positive Verstärkung bedeutet im Grunde genommen das man erwünschtes Verhalten durch Lob und Anerkennung bestärkt. Klingt einfach oder? Aber in der Praxis machen viele Eltern und Erzieher dabei Fehler. Statt konkret zu loben sagen sie oft nur gut gemacht oder toll ohne wirklich zu erklären was genau gut war.
Viel effektiver ist es wenn man ganz spezifisch wird. Zum Beispiel statt zu sagen Du bist so klug könnte man sagen Ich habe gesehen wie du dir bei dieser Matheaufgabe richtig Mühe gegeben hast und verschiedene Lösungswege ausprobiert hast. Das Kind lernt dadurch das Anstrengung und Durchhaltevermögen wichtiger sind als angeborene Fähigkeiten.
Im Alltag gibt es unzählige Möglichkeiten für positive Verstärkung. Wenn ein Kind sein Zimmer aufräumt, beim Tischdecken hilft oder sich entschuldigt nach einem Streit - all das sind Momente wo man bewusst positiv reagieren sollte. Wichtig ist dabei die Echtheit. Kinder merken sofort wenn Lob nicht ehrlich gemeint ist.
Ein häufiger Fehler ist auch das man nur Ergebnisse lobt statt den Prozess. Wenn ein Kind eine gute Note bekommt ist das schön aber noch wichtiger ist es den Lernprozess anzuerkennen. Ich habe gemerkt wie fleißig du diese Woche gelernt hast wirkt nachhaltiger auf das Selbstwertgefühl als Super Note!.
Interessant ist auch das positive Verstärkung nicht immer verbal sein muss. Ein aufmunterndes Lächeln, eine Umarmung oder ein Daumen hoch können genauso wirksam sein. Manchmal sogar noch mehr weil sie spontaner und natürlicher rüberkommen.
Was viele nicht wissen ist das positive Verstärkung auch bei schwierigen Verhaltensweisen helfen kann. Statt ständig zu kritisieren was falsch läuft sollte man bewusst nach Momenten suchen wo das Kind etwas richtig macht. Selbst kleine Schritte in die richtige Richtung verdienen Anerkennung.
Die Wirkung auf das Selbstwertgefühl ist enorm. Kinder die regelmäßig positive Verstärkung erfahren entwickeln ein gesundes Selbstbild. Sie trauen sich mehr zu probieren neue Dinge aus und haben weniger Angst vor Fehlern. Das liegt daran das sie gelernt haben das ihr Wert nicht von Perfektion abhängt sondern von ihrer Bereitschaft sich anzustrengen.
Natürlich sollte man es nicht übertreiben. Zu viel Lob für jede Kleinigkeit kann auch kontraproduktiv sein. Kinder brauchen auch die Erfahrung das nicht alles was sie tun außergewöhnlich ist.
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In der heutigen Zeit wo Kinder oft mit Kritik und Leistungsdruck konfrontiert sind ist positive Verstärkung wichtiger den je. Sie gibt Kindern das Gefühl gesehen und wertgeschätzt zu werden für das was sie sind und nicht nur für das was sie leisten.

Fehler als Lernchancen präsentieren
Fehler als Lernchancen präsentieren - Ein wichtiger Trick für das Selbstwertgefühl von Kindern
In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig das Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken. Einer der wichtigsten Aspekte dabei ist wie wir als Eltern und Erzieher mit Fehlern umgehen die Kinder machen. Viele Erwachsene vergessen das Fehler ein natürlicher Teil des Lernprozesses sind und behandeln sie als etwas negatives.
Wenn ein Kind einen Fehler macht, ist die erste Reaktion oft Kritik oder Enttäuschung. Das kann aber dazu führen das Kinder Angst entwickeln überhaupt etwas neues auszuprobieren. Sie haben dann Angst zu versagen und vermeiden Herausforderungen komplett. Emotionale Unterstützung bedeutet: Da sein, zuhören, begleiten. Das ist natürlich nicht gut für ihre Entwicklung und ihr Selbstvertrauen.
Deshalb sollten wir Fehler anders präsentieren. Statt zu sagen Das hast du falsch gemacht können wir sagen Schau mal, hier können wir was lernen. Dieser kleine Unterschied in der Formulierung macht einen riesen Unterschied für das Kind. Es fühlt sich nicht als Versager sondern als jemand der auf dem Weg ist etwas zu lernen.
Ein praktisches Beispiel wäre wenn ein Kind bei den Hausaufgaben einen Rechenfehler macht. Anstatt frustriert zu reagieren, könnte man sagen Interessant, lass uns zusammen schauen wo der Denkfehler war. So wird der Fehler zu einer Gelegenheit gemeinsam zu forschen und zu verstehen.
Auch wichtig ist es den Kindern zu zeigen das auch Erwachsene Fehler machen. Wenn wir selbst offen über unsere eigenen Fehler sprechen und zeigen wie wir daraus lernen, geben wir den Kindern ein gutes Vorbild. Kinder lernen viel durch nachahmen und wenn sie sehen das Fehler normal sind, werden sie entspannter damit umgehen.
Man sollte auch den Prozess mehr loben als das Ergebnis. Wenn ein Kind sich angestrengt hat und trotzdem nicht das perfekte Resultat erreicht hat kann man die Anstrengung würdigen. Ich habe gesehen wie sehr du dich bemüht hast ist manchmal wertvoller als Toll gemacht bei einem perfekten Ergebnis.
Zusammenfassend kann man sagen das die Art wie wir Fehler präsentieren einen großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl von Kindern hat. Wenn wir Fehler als Lernchancen sehen und nicht als Versagen, helfen wir Kindern dabei resilient und selbstbewusst zu werden. Sie trauen sich dann mehr zu und entwickeln eine gesunde Einstellung zum lernen.
Autonomie fördern: Kinder Entscheidungen treffen lassen
Autonomie fördern durch Entscheidungen - Wie Kinder ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln
Wenn es um die Entwicklung von Kindern geht, spielt die Autonomie eine ganz wichtige Rolle. Viele Eltern wissen das zwar, aber in der Praxis ist es manchmal garnicht so einfach umzusetzen. Kinder sollten schon früh lernen, eigene Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese Entscheidungen nicht immer perfekt sind.
Die Kinderpsychologie zeigt uns das Kinder die selbstständig Entscheidungen treffen dürfen, ein viel stärkeres Selbstwertgefühl entwickeln. Das fängt schon bei ganz kleinen Sachen an. Zum Beispiel kann man seinem Kind morgens fragen ob es lieber das blaue oder das rote T-Shirt anziehen möchte. Solche kleinen Wahlmöglichkeiten geben dem Kind das Gefühl ernst genommen zu werden.
Natürlich müssen die Entscheidungsmöglichkeiten dem Alter entsprechend sein. Ein dreijähriges kann noch nicht entscheiden ob die Familie ein neues Auto kaufen soll, aber es kann durchaus wählen welches Obst es zum Frühstück essen möchte. Diese altersgerechten Entscheidungen sind sehr wichtig für die Entwicklung.
Was passiert wenn Kinder keine Entscheidungen treffen dürfen? Kinderpsychologe München mit Schwerpunkt Trauma Sie werden unsicher und trauen sich selbst nichts zu. Das Selbstwertgefühl leidet darunter erheblich. Kinder die immer nur gesagt bekommen was sie tun sollen, entwickeln oft Schwierigkeiten später im Leben eigenständig zu handeln.
Ein wichtiger Trick aus der Kinderpsychologie ist es, auch Fehler zuzulassen. Wenn das Kind sich für etwas entscheidet was vielleicht nicht die beste Wahl war, sollte man es die Konsequenzen spüren lassen - natürlich nur wenn es ungefährlich ist. So lernen Kinder aus ihren Erfahrungen und das stärkt sie.
Manche Eltern haben Angst das ihre Kinder falsche Entscheidungen treffen könnten. ADHS und Kinderpsychologie: Neue Hoffnung für Familien . Aber genau diese Erfahrungen sind wertvoll. Ein Kind das lernt mit den Folgen seiner Entscheidungen umzugehen, wird später ein selbstbewusster Erwachsener.
Es ist auch wichtig die Entscheidungen des Kindes zu respektieren, auch wenn man selbst eine andere Meinung hat. Kinderpsychologe München mit Erfahrung Natürlich gibt es Grenzen und Regeln die eingehalten werden müssen, aber innerhalb dieser Grenzen sollte das Kind Freiheiten haben.
Zusammenfassend kann man sagen das Autonomie fördern einer der wichtigsten Faktoren für ein gesundes Selbstwertgefühl ist. Durch kleine alltägliche Entscheidungen lernen Kinder sich selbst zu vertrauen und entwickeln Selbstbewusstsein. Das ist eine Investition in ihre Zukunft die sich definitiv lohnt.
Emotionale Intelligenz entwickeln und Gefühle validieren
Emotionale Intelligenz entwickeln und Gefühle validieren – Wichtige Bausteine für das Selbstwertgefühl von Kindern
In der heutigen Zeit wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, dass Kinder nicht nur kognitiv gefördert werden, sondern auch emotional. Die emotionale Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle für die gesamte Entwicklung eines Kindes und besonders für sein Selbstwertgefühl.
Viele Eltern fragen sich, wie sie ihr Kind am besten unterstützen können. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Validierung von Gefühlen. Was bedeutet das genau? Wenn ein Kind traurig ist oder wütend, dann sollten wir diese Gefühle ernst nehmen und nicht einfach abtun. Sätze wie Ist doch nicht so schlimm oder Jetzt stell dich nicht so an können zwar gut gemeint sein, aber sie vermitteln dem Kind, dass seine Gefühle nicht richtig oder nicht wichtig sind.
Stattdessen sollten wir versuchen die Emotionen unserer Kinder anzuerkennen. Zum Beispiel können wir sagen: Ich sehe, dass du gerade sehr traurig bist oder Du bist richtig wütend, oder?. Dadurch fühlt sich das Kind verstanden und lernt gleichzeitig, seine eigenen Gefühle besser zu benennen und einzuordnen.
Die Entwicklung emotionaler Intelligenz beginnt schon im Kleinkindalter. Kinder müssen erst lernen, was sie da überhaupt fühlen und wie sie damit umgehen können. Wenn Eltern ihre Kinder dabei begleiten und ihnen helfen, ihre Gefühlswelt zu verstehen, dann legen sie einen wichtigen Grundstein. Ein Kind das weiß, dass alle Gefühle okay sind und das diese Gefühle haben darf, entwickelt ein viel stabileres Selbstwertgefühl.
Praktisch bedeutet das im Alltag, dass wir Geduld haben müssen. Wenn das Kind einen Wutanfall hat, weil es nicht noch ein Eis bekommt, dann hilft es nicht zu schimpfen. Besser ist es, das Gefühl zu benennen und Verständnis zu zeigen, auch wenn die Grenze trotzdem bestehen bleibt. Ich verstehe, dass du enttäuscht bist. Du hättest gerne noch ein Eis. Aber heute gibt es keins mehr.
Auch das Vorleben von emotionaler Intelligenz ist wichtig. Wenn wir als Erwachsene über unsere eigenen Gefühle sprechen, dann lernen Kinder dadurch sehr viel. Sie sehen, dass auch Mama oder Papa manchmal traurig oder frustriert sind und das das völlig normal ist.
Ein weiterer Trick aus der Kinderpsychologie ist es, Kindern zu helfen Lösungsstrategien zu entwickeln. Wenn ein Kind lernt, mit schwierigen Gefühlen umzugehen und merkt, dass es diese bewältigen kann, dann stärkt das enorm das Selbstvertrauen. Gemeinsam können Eltern und Kinder überlegen, was in bestimmten Situationen helfen könnte – vielleicht tief durchatmen, kuscheln oder über das Problem reden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Validierung von Gefühlen und die Förderung emotionaler Intelligenz keine komplizierten Dinge sind die man studiert haben muss. Es geht vor allem darum, dem Kind zu zeigen: Deine Gefühle sind wichtig, du bist wichtig, und ich bin für dich da. Diese Botschaft ist unbezahlbar für ein gesundes Selbstwertgefühl.
Realistische Ziele setzen und kleine Erfolge feiern
Realistische Ziele setzen und kleine Erfolge feiern - Wie Kinder ihr Selbstwertgefühl aufbauen können
Wenn es um das Selbstwertgefühl von Kindern geht, spielt das Setzen von realistischen Zielen eine ganz wichtige Rolle. Viele Eltern machen den Fehler, das sie zu hohe Erwartungen an ihre Kinder haben oder umgekehrt, sie trauen ihnen zu wenig zu. Beides kann problematisch sein für die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins.
Kinder brauchen Erfolgserlebnisse um zu spüren das sie etwas können und wertvoll sind. Aber diese Erfolge müssen erreichbar sein. Ein fünfjähriges Kind kann nicht erwarten perfekt Fahrrad zu fahren nach einem Tag, aber es kann lernen ein paar Meter zu rollen ohne umzufallen. Das ist schon ein Erfolg der gefeiert werden sollte.
Die Kinderpsychologie zeigt uns, dass kleine Schritte viel effektiver sind als große Sprünge. Wenn ein Kind zum Beispiel Schwierigkeiten in Mathe hat, sollte man nicht erwarten das es sofort eine Eins schreibt. Vielleicht ist erstmal das Ziel die Hausaufgaben selbstständig zu machen oder eine bestimmte Aufgabenart zu verstehen. Jeder dieser kleinen Fortschritte verdient Anerkennung.
Wichtig ist auch, das Kinder lernen ihre eigenen Ziele zu formulieren. Nicht immer sollten die Eltern vorgeben was erreicht werden muss. Wenn Kinder selbst entscheiden was sie schaffen möchten, sind sie viel motivierter und das Erfolgserlebnis fühlt sich noch besser an.
Das Feiern von kleinen Erfolgen bedeutet nicht, das man bei jeder Kleinigkeit übertrieben reagieren muss. Es geht eher darum die Anstrengung und den Fortschritt anzuerkennen. Ein einfaches Ich hab gesehen wie sehr du dich bemüht hast oder Du hast das heute viel besser gemacht als letzte Woche kann schon reichen. Kinder merken wenn Lob ehrlich gemeint ist.
Manchmal scheitern Kinder auch an ihren Zielen und das ist völlig normal. Hier ist es wichtig zu zeigen, das Fehler zum Lernen dazugehören. Statt zu sagen Das war nichts, kann man fragen Was könntest du beim nächsten Mal anders machen? So lernen Kinder das Scheitern nicht das Ende ist, sondern ein Teil vom Prozess.
Ein praktisches Beispiel: Wenn ein Kind sein Zimmer aufräumen soll, kann das überwältigend wirken. Besser ist es das Ziel in kleine Teile zu zerlegen - erstmal die Spielsachen in die Kiste, dann die Bücher ins Regal, dann die Kleider in den Schrank. Psychologische Beratung Kind München Nach jedem Schritt gibt es ein kurzes Lob und am Ende wird der Gesamterfolg gefeiert.
Durch realistische Ziele und das Feiern von kleinen Erfolgen entwickeln Kinder ein stabiles Selbstwertgefühl. Sie lernen das Anstrengung sich lohnt, das sie Dinge erreichen können und das sie wertvoll sind - unabhängig davon ob sie immer perfekt sind. Diese Grundlage trägt sie durch ihr ganzes Leben.