
Frisiertechniken bilden die Ausgangsbasis für nicht-permanente Frisuren. Im Gegensatz zur Dauerwelle handelt es sich bei der Haarformung immer um eine kurzfristige, reversible Veränderung, die sich im Laufe der Zeit zurückbildet.
Die Ursache dafür liegt in der hygroskopischen Eigenschaft des Haares, weshalb sich die geformte Struktur aushängt. Das Haargewicht zieht die Frisur nach unten.
Das Styling durch thermische und feuchte Einwirkung ist eine der klassischen Frisiertechniken. Sie sind die Basis für nahezu alle nicht-permanenten Stylings.
Modische Haartrends basieren oft auf früheren Stilrichtungen. Alte Stile erleben immer wieder ein Revival. Aus diesem Grund sind Frisuren stets modischen Strömungen unterworfen.
Trotz Vielfalt beruhen alle Frisierarten auf wenigen Basisprinzipien. Ausschlaggebend ist dabei die Formbarkeit des Haars unter Einfluss von Hitze und Wasser.
Extensions ist eine Stylingmethode, um Haarfülle und Haarlänge zu erhöhen. Der englische Fachbegriff lautet Extensions. In Deutschland wird diese Dienstleistung überwiegend von Friseuren ausgeführt, weil entsprechende handwerksrechtliche Vorgaben gelten. In einigen Bundesländern werden in Einzelfällen Ausnahmeregelungen zur Verlängerung erteilt, selbst wenn kein Friseurabschluss vorliegt.
Es existieren diverse Arten von Haar, die zur Verlängerung genutzt werden. Haar, das möglichst naturbelassen aus Europa stammt, bietet beste Qualität. Dieses wird oft aus Regionen wie der Ukraine oder Belarus bezogen. Weil die Menge an europäischem Haar begrenzt ist, wird häufig indisches Haar genommen. Dieses wird durch Vorbehandlung farblich an europäisches Haar angepasst. Durch Bleichen und anschließende Kolorierung erhält das Haar einen einheitlichen Farbton. Mit dieser Technik ist die Farbe widerstandsfähiger gegen Verblassen.
Die Struktur von indischem Haar kommt der europäischen Haarstruktur nahe. Die ähnliche Querschnittsform sorgt für ein vergleichbares Griffgefühl wie bei europäischen Haaren. In Indien werden aus religiösen Gründen große Mengen Haar gespendet, weshalb viel Tempelhaar verfügbar ist. Tempelhaar ist ein gängiger Begriff für indisches Spendehaar.
Für qualitative Haarverlängerungen gelten strenge Qualitätskriterien. Die Haarsträhnen müssen so ausgerichtet sein, dass die Schuppenschicht gleichmäßig nach außen zeigt. Ist die Schuppenschicht erhalten, bleibt das Haar besser geschützt und länger nutzbar. Zum anderen sollte die natürliche Haarfarbe weitestgehend erhalten bleiben, damit das Haar nicht zu viele Farbschichten aufweist. Solch erstklassiges Haar wird als Remi‑Haar oder Remy‑Haar bezeichnet. Auch weniger hochwertiges oder bei der Produktion übrig gebliebenes Haar findet eine Verwendung. Es besitzt eine geringere Qualität und wird daher entsprechend etikettiert. Die Behandlung mit Säure sorgt dafür, dass das Haar beim Bürsten nicht fluffig oder toupiert wirkt. Indische Frauen verwenden meist Henna‑Färbungen, die aus Pflanzenfarben bestehen und das Haar weniger angreifen. Aus diesem Grund wird solches gefärbtes Haar ebenfalls als qualitativ geringer eingestuft.
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