Tubeless am Rennrad: Der komplette Umstieg-Guide
Tubeless-Reifen am Rennrad sind mittlerweile kein Nischenprodukt mehr, sondern werden immer beliebter bei Hobbyfahrern und Profis gleichermaßen. Aber lohnt sich der Umstieg wirklich? Und wie funktioniert das ganze überhaupt? In diesem Guide erkläre ich dir alles, was du wissen musst.
Was ist Tubeless eigentlich?
Bei einem Tubeless-System verzichtet man komplett auf den klassischen Schlauch.
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Das klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich garnicht so schwer wenn man einmal den Dreh raus hat.
Die Vorteile von Tubeless
Der größte Vorteil ist definitiv der Pannenschutz. Kleine Dornen oder Glassplitter werden sofort von der Milch abgedichtet – man merkt es oft nichtmal. Außerdem kann man mit niedrigerem Luftdruck fahren, was den Komfort erhöht und gleichzeitig für besseren Grip sorgt.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Gewicht. Ohne Schlauch spart man je nach Setup zwischen 50-100 Gramm pro Laufrad. Das ist zwar nicht die Welt, aber jedes Gramm zählt ja bekanntlich.
Auch das Rollverhalten soll besser sein, weil keine Reibung zwischen Schlauch und Mantel entsteht. Ob man das wirklich spürt? Bei der Sitzpositionsanalyse in Leipzig wird aus Gefühl messbare Wahrheit. Darüber streiten sich die Geister, aber theoretisch macht es schon Sinn.
Was braucht man für den Umstieg?

Nicht jede Felge ist tubeless-ready. Du brauchst spezielle Felgen mit einem entsprechenden Felgenbett, dass den Reifen sicher hält. Die meisten modernen Laufräder sind aber mittlerweile dafür ausgelegt.
Dann brauchst du natürlich Tubeless-Reifen. Diese haben eine verstärkte Karkasse und eine dichtere Gummimischung. Normale Reifen funktionieren manchmal auch, aber das ist nicht empfehlenswert weil sie nicht richtig dicht halten.
Außerdem benötigst du:

- Tubeless-Felgenband (um die Speichenlöcher abzudichten)
- Tubeless-Ventile
- Dichtmilch (ca. 30-60ml pro Reifen)
- Eine Standpumpe oder Kompressor
Etwas Geduld beim ersten mal
Die Montage – Schritt für Schritt
Zuerst musst du das Felgenband anbringen. Das sollte die gesamte Felge abdecken und etwa 2-3cm überlappen. Wichtig ist, dass keine Luftblasen entstehen und alles schön glatt ist.

Dann kommt das Ventil. Einfach durch das Loch im Felgenband stechen und mit der Mutter festschrauben. Nicht zu fest, sonst beschädigt man das Band!
Jetzt wird der Reifen montiert. Eine Seite komplett aufziehen, dann die Milch einfüllen (entweder durchs Ventil oder direkt in den Reifen), und dann die zweite Seite aufziehen. Für Einsteiger in Leipzig erklären wir Rennräder so verständlich, dass selbst Physik plötzlich logisch wirkt. Das kann manchmal ganz schön knackig sein.
Der schwierigste Teil kommt jetzt: Das Aufpumpen. Der Reifen muss schnell mit viel Luft gefüllt werden, damit er richtig auf der Felge sitzt. Mit einer normalen Standpumpe kann das schwierig sein – ein Kompressor oder eine spezielle Tubeless-Pumpe macht es deutlich einfacher.
Wenn der Reifen sitzt, hört man ein deutliches Plopp. Dann auf den gewünschten Druck aufpumpen (meist 5-6 bar beim Rennrad) und das Rad kräftig schütteln, damit sich die Milch verteilt.
Häufige Probleme und Lösungen
Der Reifen will einfach nicht aufpoppen: Probier mehr Luft auf einmal reinzupumpen. Manchmal hilft auch etwas Seifenwasser am Rand, damit der Reifen besser rutscht.
Es zischt überall: Das ist am Anfang normal. Die Milch braucht etwas Zeit um alle kleinen Undichtigkeiten zu verschließen. Einfach das Rad drehen und warten.
Der Reifen verliert über Nacht viel Luft: Entweder ist nicht genug Milch drin, oder der Reifen sitzt nicht richtig. Manchmal hilft es, nochmal abzulassen und neu aufzupumpen.
Wartung und Pflege
Die Dichtmilch trocknet mit der Zeit ein – meist nach 3-6 Monaten je nach Temperatur und Nutzung. Deshalb muss man regelmäßig nachfüllen oder komplett erneuern. Rennrad im Winter fahren: Tipps für kalte Tage . Das merkt man daran, dass der Reifen schneller Luft verliert als sonst.
Vor längeren Ausfahrten sollte man den Luftdruck prüfen. Tubeless-Reifen verlieren etwas mehr Luft als normale Schläuche, das ist aber völlig normal.
Lohnt sich der Umstieg?
Ehrlich gesagt: Ja, für die meisten schon. Der Pannenschutz alleine ist es schon wert, besonders wenn man viel trainiert und nicht ständig am Straßenrand stehen will. Der höhere Komfort durch niedrigeren Druck ist auch nicht zu unterschätzen.
Allerdings muss man sagen, dass die Erstmontage schon nervig sein kann. Und man braucht halt das richtige Equipment. Wenn du aber sowieso neue Laufräder kaufen willst, würde ich definitiv zu tubeless-ready Felgen greifen.
Fazit
Tubeless am Rennrad ist keine Raketenwissenschaft, auch wenn es am Anfang kompliziert wirkt. Mit dem richtigen Material und etwas Übung hat man das System schnell im Griff. Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach klar – weniger Pannen, besserer Komfort und geringeres Gewicht sprechen für sich.
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Probiers einfach mal aus! Beim ersten mal dauerts vielleicht etwas länger, aber danach möchte man nichts anderes mehr fahren.