Tubeless-Umrüstung: Vorteile und Schritt-für-Schritt
Die Tubeless-Umrüstung am Fahrrad wird immer beliebter, besonders bei Mountainbikern und Rennradfahrern. Aber lohnt sich der Aufwand wirklich? In diesem Artikel schauen wir uns die Vorteile an und erklären, wie man sein Laufrad auf Tubeless umrüstet.
Was bedeutet Tubeless eigentlich?
Tubeless heißt übersetzt schlauchlos. Das bedeutet, dass man keinen Fahrradschlauch mehr braucht, sondern der Reifen direkt auf der Felge abdichtet. Stattdessen kommt eine spezielle Dichtmilch zum Einsatz, die kleine Löcher von selbst verschließen kann.

Die Vorteile von Tubeless
Der größte Vorteil ist definitiv der Schutz vor Platten. Die Dichtmilch verschließt kleine Löcher sofort, bevor überhaupt Luft entweichen kann.
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Ein weiterer Vorteil: Man kann mit niedrigerem Luftdruck fahren, ohne das man sich Sorgen um Durchschläge machen muss. Das verbessert den Grip und den Fahrkomfort erheblich, besonders im Gelände macht sich das bemerkbar.

Außerdem spart man Gewicht, weil der Schlauch wegfällt. Das sind zwar nur 100-150 Gramm pro Laufrad, aber jedes Gramm zählt ja bekanntlich.
Nachteile sollte man auch kennen
Ganz ehrlich, es gibt auch Nachteile. Die Umrüstung kann am Anfang ziemlich nervig sein, wenn man es noch nie gemacht hat. Die Dichtmilch muss alle paar Monate erneuert werden, weil sie eintrocknet. Und wenn man unterwegs einen größeren Schnitt im Reifen hat, kann es komplizierter werden als mit einem normalen Schlauch.

Was braucht man für die Umrüstung?
Für die Tubeless-Umrüstung benötigt man:
- Tubeless-Ready Reifen (oder zumindest tubeless-fähige)
- Tubeless-Felgenband
- Tubeless-Ventile
- Dichtmilch
- Eine Standpumpe oder Kompressor
- Eventuell einen Tubeless-Booster
Nicht alle Felgen und Reifen sind für Tubeless geeignet! Am besten funktioniert es mit Tubeless-Ready Komponenten.

Schritt-für-Schritt Anleitung
Schritt 1: Vorbereitung
Zuerst das Laufrad ausbauen und den alten Reifen samt Schlauch entfernen. Die Felge gründlich reinigen, besonders im Felgenbett. Alte Klebereste müssen komplett weg.
Schritt 2: Felgenband anbringen
Das Tubeless-Felgenband mittig über alle Speichenlöcher kleben. Wichtig ist, das es wirklich überall fest anliegt und keine Luftblasen hat. An den Enden sollte sich das Band etwa 10cm überlappen. Mit dem Finger oder einem Lappen nochmal fest andrücken.

Schritt 3: Ventil einsetzen
An der Ventilbohrung ein kleines Loch ins Felgenband schneiden – nicht zu groß! Das Tubeless-Ventil durchstecken und mit der Mutter festschrauben. Nicht zu fest anziehen, sonst beschädigt man das Felgenband.
Schritt 4: Erste Reifenseite montieren
Eine Seite des Reifens auf die Felge ziehen. Typische Anfängerfehler beim Rennradfahren vermeiden . Das geht meistens noch relativ einfach von Hand. Darauf achten, dass der Reifen richtig in der Felge sitzt.
Schritt 5: Dichtmilch einfüllen
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- Mountainbike: ca. 60-120ml
- Plus/Fatbike: bis zu 150ml
Die Milch kann man entweder direkt in den Reifen schütten bevor man ihn ganz montiert, oder später durchs Ventil mit einer speziellen Spritze.
Schritt 6: Reifen komplett montieren
Die zweite Reifenseite aufziehen. Das kann jetzt schon etwas schwieriger sein. Wichtig: Das Ventil muss offen sein! Zum Schluss wird es meistens eng, eventuell braucht man Reifenheber – aber vorsichtig, um das Felgenband nicht zu beschädigen.
Schritt 7: Aufpumpen
Jetzt kommts drauf an: Der Reifen muss schnell mit viel Luft befüllt werden, damit er über die Felgenhörner springt und abdichtet. Mit einer normalen Standpumpe kann das schwierig sein. Ein Kompressor oder Tubeless-Booster macht es deutlich einfacher.
Ventil aufschrauben und kräftig pumpen! Meistens hört man ein Plopp, wenn der Reifen einrastet. Auf etwa 3-4 Bar aufpumpen (bei MTB, beim Rennrad entsprechend mehr).
Schritt 8: Dichtmilch verteilen
Das Rad schütteln und drehen, damit sich die Dichtmilch überall verteilt. Dabei sieht man oft schon, wo Luft entweicht – die Milch verschließt diese Stellen dann.
Schritt 9: Luftdruck kontrollieren
Nach ein paar Stunden nochmal den Luftdruck prüfen und gegebenenfalls nachpumpen.
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Tipps aus der Praxis
- Wenn der Reifen partout nicht aufspringen will: Etwas Spülmittel-Wasser auf den Reifenwulst hilft manchmal Wunder.
- Die Dichtmilch sollte man alle 3-6 Monate erneuern, je nach Klima und Nutzung.
- Für unterwegs immer einen Ersatzschlauch dabei haben – falls doch mal was schief geht.
- Beim ersten Mal lieber zu zweit arbeiten, das macht vieles einfacher.
Manche Reifen-Felgen-Kombinationen sind einfacher als andere.
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Fazit
Die Tubeless-Umrüstung ist zwar am Anfang etwas aufwendig und kann frustrierend sein, aber die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach deutlich. Weniger Pannen, besserer Grip und mehr Fahrkomfort – das ist es wert. Mit etwas Übung geht die Umrüstung auch immer schneller von der Hand.
Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und nicht beim ersten Fehlversuch aufzugeben. Manchmal braucht es zwei oder drei Anläufe, bis alles perfekt sitzt. Aber wenn es dann erstmal läuft, möchte man nichts anderes mehr fahren!
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